Verdrängerpumpen sind Zahnradpumpen und haben eine Reihe von Vorteilen gegenüber anderen Flüssigkeitspumpen, die als dynamische Pumpen bezeichnet werden, wie z. B. Kreiselpumpen. Dies sind die angegebenen Vorteile gemäß der gegebenen Übersicht:
- Hochdrucklieferung: Zahnradpumpen können konstant einen hohen Druck liefern. Dies ist auf ihr Verdrängungsdesign zurückzuführen, das sicherstellt, dass bei jeder Umdrehung der Zahnräder ein festes Flüssigkeitsvolumen bewegt wird, unabhängig vom Widerstand, gegen den die Pumpe arbeitet. Daher eignen sich Zahnradpumpen am besten für Anwendungen, die eine stabile und hohe Druckabgabe erfordern, wie z. B. Hydrauliksysteme.
- Konstanter Durchfluss unter wechselnden Lasten: Einerseits führen variable Systemdrücke zu unterschiedlichen Durchflussraten bei Kreiselpumpen; andererseits halten Zahnradpumpen unabhängig von Änderungen der Systembedingungen einen konstanten Durchfluss aufrecht. Dies ist ein wichtiges Merkmal, wenn ein gleichmäßiger kontinuierlicher Durchfluss erforderlich ist, da die Durchflussrate einer Zahnradpumpe nicht von ihrem Auslassdruck, sondern von der Geschwindigkeit und der Größe zwischen den Zahnradhohlräumen abhängt.
- Umgang mit viskosen Flüssigkeiten: Zahnradpumpen eignen sich besonders gut zum Fördern viskoser Flüssigkeiten. Die Abstände zwischen den Zahnrädern und dem Pumpengehäuse können genau kontrolliert werden, wodurch eine effiziente Förderung dickflüssiger Flüssigkeiten ohne nennenswerten Effizienzverlust möglich ist, wie dies bei anderen Pumpenarten der Fall sein kann. Dadurch sind sie in Branchen wie der Lebensmittelverarbeitung, Chemie, Öl und Gas nützlich, in denen häufig hochviskose Flüssigkeiten verwendet werden.
Dies hat zusätzliche Vorteile:
- Einfachheit und Zuverlässigkeit: Zahnradpumpen sind so konstruiert, dass sie im Vergleich zu komplizierteren Flüssigkeitspumpen nur wenige bewegliche Teile haben. Daher sind sie zuverlässig und leicht zu warten. Aus diesem Grund kommt es selten zu Ausfällen und wenn doch, kann die Reparatur im Handumdrehen durchgeführt werden.
- Selbstansaugend: Beim Anlaufen kann die Pumpe Luft aus den Leitungen evakuieren und so ein Vakuum erzeugen, das Flüssigkeit in die Pumpe saugt, ohne dass ein separater Ansaugvorgang erforderlich ist. Dies reduziert die Systemkomplexität und minimiert den Anlaufaufwand.
- Pulsationsfreier Durchfluss: Der Förderstrom von Zahnradpumpen ist gleichmäßiger und weist weniger Pulsation auf als bei anderen Pumpentypen, die pulsierende Ströme erzeugen können, die für empfindliche Systeme und Prozesse schädlich sein können.
- Vielseitigkeit in der Flüssigkeitskompatibilität: Zahnradpumpen werden aus unterschiedlichen Materialien hergestellt, sodass sie ein breites Spektrum an Flüssigkeiten, darunter auch korrosive oder abrasive Flüssigkeiten, fördern können.
- Kompakte Größe: Bei den gegebenen Durchflussraten sind Zahnradpumpen relativ klein und daher für Anwendungen mit begrenztem Platz geeignet.
Kurz gesagt: Zahnradpumpen sind vor allem bei der Handhabung viskoser Flüssigkeiten bei hohem Druck als Trägerflüssigkeitsstabilisatoren von Vorteil. Sie werden aufgrund ihrer Robustheit und der einfachen Wartung für industrielle Zwecke bevorzugt.




